Bei der täglichen Inspektion von Verbindungselementen ist die Gewindelänge einer der am leichtesten zu übersehenden Fehler. Ein Käufer kann „M16 × 80 Sechskantbolzen“ bestellen, sagt aber nicht „Vollgewinde“ oder „Teilgewinde“. Wenn die Schrauben eintreffen, sehen die Teile möglicherweise korrekt aus, die Montage schlägt jedoch fehl, weil der glatte Schaft oder der Gewindeabschnitt falsch ist.
Vollgewinde- und Teilgewinde-Schrauben sind nicht in jeder Anwendung austauschbar. Der Unterschied liegt nicht nur im Aussehen. Es wirkt sich auf den Klemmbereich, den Scherbereich, die Ausrichtung und den Mutterneingriff aus.
Was ist eine Vollgewindeschraube?
Der Faden verläuft entlang des Hauptkörpers
Ein Bolzen mit Vollgewinde hat je nach Norm und Größe Gewinde entlang des größten Teils oder der gesamten Schaftlänge. DIN 933 und ISO 4017 sind gängige Referenzen für Produkte mit metrischem Sechskantkopf und Vollgewinde.
Vollgewindeschrauben sind nützlich, wenn die Mutter an verschiedenen Stellen entlang der Schraubenlänge festgezogen werden muss.
Zu den häufigen Verwendungszwecken gehören:
- Allgemeine Maschinenmontage
- Halterungen und Rahmen
- Dünne Platten
- Einstellbare Klemmpositionen
- Reparatur- und Wartungsarbeiten
Käufer können häufig eine Bewertung abgeben Bolzenprodukte beim Vergleich vollständiger Thread-Optionen.
Was ist eine Teilgewinde-Schraube?
Glatter Schaft plus Gewindeende
Eine Teilgewinde-Schraube hat einen Schaft ohne Gewinde unter dem Kopf und ein Gewinde nur am Ende. DIN 931 und ISO 4014 sind gängige Referenzen für metrische Sechskantschrauben vom Typ Teilgewinde.
Der glatte Schaft kann bei der Ausrichtung und bei scherbelasteten Bereichen hilfreich sein. Bei vielen Struktur- oder Maschinenverbindungen ist dieser glatte Abschnitt nützlich.
Teilgewinde-Schrauben werden häufig verwendet in:
- Stahlkonstruktionen
- Schwere Maschinen
- Geräterahmen
- Dicke Plattenbaugruppen
- Verbindungen, bei denen Scherkräfte durch den Schaft übertragen werden
Auch bei tragenden Arbeiten sollten Käufer prüfen hochfeste Verbindungselemente.
Maßunterschiede müssen vom Käufer überprüft werden
| Artikel | Vollgewindebolzen | Teilgewinde Bolzen | Kaufrisiko |
|---|---|---|---|
| Gewindelänge | Längerer Gewindeabschnitt | Kürzerer Gewindeabschnitt | Falsche Klemmposition |
| Schaft | Meistens mit Gewinde | Glatter Schaft unter dem Kopf | Falscher Scherbereich |
| Muttereinstellung | Flexibler | Begrenzter | Die Mutter erreicht möglicherweise nicht den Klemmbereich |
| Gemeinsame Standards | DIN 933, ISO 4017 | DIN 931, ISO 4014 | Falscher Standard für PO |
| Bewerbung | Dünne oder verstellbare Gelenke | Dicke oder scherbeanspruchte Verbindungen | Nichtübereinstimmung der Baugruppe |
Beginnen Sie bei standardmäßigen metrischen Artikeln mit Standardbefestigungen und bestätigen Sie den genauen Standard vor der Bestellung.
Häufige Fehler vor Ort und bei der Inspektion
Der häufigste Fehler besteht darin, nur die Gesamtlänge zu prüfen. Das ist nicht genug.
Prüfer sollten außerdem Folgendes prüfen:
- Gewindelänge
- Glatte Schaftlänge
- Gewindesteigung
- Kopfmarkierung
- Muttereingriff
- Beschichtungszustand nach dem Einfädeln
- Zeichnungsanforderung, falls nicht standardisiert
Auch die Beschichtung kann die Gewindepassung beeinträchtigen. Für Zink, HDG, Zinkflocken oder schwarzes Finish prüfen Sie bitte verschiedene beschichtete Verbindungselemente vor der Genehmigung.
Abschließende Kaufberatung
Wenn in der Zeichnung nicht eindeutig Vollgewinde oder Teilgewinde angegeben ist, fragen Sie vor der Produktion nach. Gehen Sie nicht allein von der Größe aus.
Für spezielle Gewindelängen, Schulterabmessungen oder Schrauben im OEM-Stil verwenden Sie kundenspezifische, nicht standardmäßige Verbindungselemente und stellen Sie eine Zeichnung oder ein genehmigtes Muster zur Verfügung. Eine klare Gewindelänge verhindert falsche Montage, Nacharbeiten und Verzögerungen auf der Baustelle.